„ARTlantica-Umweltzentrum/Algarve“
Europäisches Förderprojekt zur nachhaltigen Forstwirtschaft
| Name der Einrichtung | ArchitekturGalerie Phönix 2020 |
| Kontaktperson | Dipl. Ing. Jürgen Schmidt |
| Adresse | Christstraße 32 A, 14059 Berlin |
| Telefon | 030 60401600 |
| Mail / Webseite | http://galeriephoenix.blogspot.com |
| Tätigkeitsbereich / Branche | Umweltplanung, Architektur, Stadt- u. Regionalplanung, Touristik, KMU/Holzbau, Dorfentwicklung, Umweltbildung, Forstwirtschaft |
| Art der Einrichtung |
Berliner Initiative im Bereich Umweltschutz und Klimawandel
|
Realisierung-Zeitraum:
| 2020- 2025 |
Ökologische, energieautarke Landschaftssiedlung als Antwort auf die zunehmenden Waldbrände, der Entleerung des ländlichen Raumes und des Klimawandel und deren Folgen für Portugal.
Zielsetzung
Die international ausgerichtete Initiative „ARTlantica-Umwelt-zentrum"der „ArchitekturGalerie Phönix 2020“ plant im Südwesten der Algarve die Errichtung eines ökologischen Umwelt- Zentrum als Bildungs- und Ausbildungseinrichtung für die Aneignung von Fähigkeiten zur Aufforstung eines Mischwaldes für Auszubildende auf einem großen Gelände in der 4 km entfernten Gemeinde Vila do Bispo.
Umwelt- und Bildungszentren haben sich in der Vergangenheit bis heute als Erfolgsmodelle für neu entstehende Landschaft-Siedlungen behauptet.
Interessenten für den naturnahen Öko- und Bildung-Tourismus werden mit dem Projekt bekanntgemacht. Wir sprechen Menschen an, die sich für Wiederauf-forstung und für nachhaltige Landestypische Baumkulturen, wie Korkeichen, Douglasien und Lorbeerbäume als Waldschutz-Maßnahmen unter Einbeziehung europäischer Fördergelder einsetzen.
Angesichts drohender globaler Umweltkrisen, wie Waldbrände in immer größeren Ausmaß, die Klima-Veränderung, die zunehmende Reduzierung des Regenwassers, die Entwaldung und Versteppung immer größerer Landstriche, die Bodenerosion und die Verknappung nicht erneuerbarer Ressourcen steht außer Frage, dass sich das Leben und die Wirtschaftsweise in den nächsten Jahren massiv verändern muss.
Nur ein umsichtiger Umgang mit den natürlichen Ressourcen, der Schutz des Ökosystems und eine ausgewogene soziale Gestaltung der Gesellschaft können eine nachhaltige zukunftsorientierte Entwicklung gewährleisten.
- Die Initiatoren beziehen Bau- , Landwirtschafts-, Kultur- und Jugend-Initiativen, wie lokale und regionale Pfadfindergruppen ein, die den Aufbau des Umweltzentrums in Eigenleistung und in Kooperation mit den lokalen wirtschaftlichen Aktivitäten voranbringen.
- Die bereits vorhandenen Aktivitäten der Gemeindeverwaltung zur Förderung des Brand- und Umweltschutzes, erfahren mit dem Projekt eine Ergänzung und Verstärkung, da für den Waldschutz europäische Fördergelder zur Wiederaufforstung mit Mischwäldern und zur Stärkung der lokalen Wirt-schaftskraft und des lokalen Öko- Tourismus, der Infrastruktur und der Bildung beantragt werden.
Das Investitionsvolumen in Höhe von € 450.000. wird über ein Beteiligungs-modell für stille und aktive Kapitalgeber für den Landerwerb, über die Vergabe von Nutzungsrechten, sowie EU-Fördergeldern realisiert.
Das bauliche Zentrum beabsichtigt mit einer Neuinterpretation und Revita-lisierung der traditionellen, typischen Stein- und Lehmbauweise ein euro-päisches Förder- und Modellprojekt für eine nachhaltige Bau- und Siedlungs-weise zu schaffen, das als Entwicklungsmodell für den vernachlässigten länd-lichen Raum Vorbildcharakter auch für andere strukturschwache Gemeinden Portugals besitzt.
Das Jugend-Werkstatt- und Ausbildung - Resort dient als Umwelt- Information-Zentrum und gleichzeitig als Seminar- und Ausbildungszentrum für angehende Umwelt-Ranger, Landschaftsschützer und angehend Forstwirte.
Folgen der Einrichtung
Durch die Kombination von natürlicher, erdbebensicherer Bau- und Energie-technologie, ganzheitlicher Gesundheitslehre, eines innovativen Siedlungs- und Brandschutz- System, der wirtschaftlich selbständigen Geschäftsbereiche entsteht ein kulturell lebendiges und wirtschaftlichen Erfolg versprechendes Gemeinwesen mit Vorbildcharakter für zukunftsorientierte und naturnahe Sied-lungen (Wasserkreislauf- Bewirtschaftung, Aufforstung bedrohter Baumarten, vorbeugender Waldbrandschutz, Sanfter Öko-Tourismus), insbesondere durch:
- Verbesserung des kommunalen Angebots im Gesundheits-, Bildungs- und im ökologischen Baubereich durch Seminarbetrieb sowie internationalen Natur- und Gesundheitstourismus.
- Stärkung des kommunalen Steueraufkommens durch Zuzug einkommens- Besucher und Residenten aus dem überwiegend westeuropäischen Ausland.
- Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen für die Einwohner der Gemeinde.
- Partizipation der Gemeinde an EU-Fördergeldern, die das Management des ARTlantica- Resort im Rahmen der geltenden EU-Förderprogramme bean-tragen wird (EFRE- Gesundheits- und Bildung - Infrastruktur Förderung).
Projekt Koordinator: Dipl.-Ing. Stadt- und Regionalplanung ,Jürgen Schmidt
StartUp- Investment: € 450.000
Förderprogramme: POCI-EU-Operationale Programme für die Algarve (Science,Technology and Innovation,Land- und Forstwirtschaft, Rural Turismo) Infrastruktur-Förderung (EFRE), Bildung, Ausbildung (Phare, Leonardo)
- Die Jugend der Gemeinde erhält im Aus - und Weiterbildungszentrum eine qualifizierte Berufsausbildung im ökologischen Handwerk, in nachhaltiger Garten-, Land-, Wasser- und Forstwirtschaft sowie in ökologischer Wirtschaftsführung und im Naturheilkundebereich.
- Im Anschluss an ihre Qualifizierung können die Jugendlichen im Resort einen zukunftssicheren Arbeitsplatz in den Branchen „Nachhaltige Forstwirtschaft" sowie „Ökologisches Bauen & Siedeln" erhalten.
Nach erfolgreicher Einführung des Pilot-Projektes als Entwicklungs- Ausbildungs- und Forschungsmodell für den ländlichen, waldreichen von Feuer bedrohten Raum wird es anderen interessierten portugiesischen und weiteren europäischen Kommunen zur wirtschaftlichen und kulturellen Belebung ihrer Gemeinden angeboten.
Aufgabenverteilung im Projekt
Randbedingungen
- Aufgrund des bereits bisher in die Planungsphase des Vorhabens investierten Umfangs von ca. 6 MJ und der damit verbundenen tiefen Sachkenntnis beansprucht die „ArchitekturGalerie Phönix 2020“ die Funktion des Projektmanagements und die Leitung des zu bildenden Konsortiums für sich.
- Die Initiative „Architekturgalerie Phönix 2020“fungiert als Projektmanager und Koordinator zu EU-Partnern und zeichnet für die Planung, Finanzierung, Betreibung, Einbindung von Netzwerkpartnern und Realisierung des Aufforstungsprojektes für die Konzipierung und Antragsstellung des EU-Förderprojektes verantwortlich.
Projektpartner
- Architekturgalerie Phönix/Berlin
- Dipl. Ing. Jürgen Schmidt, Stadt- und Regionalplanung/Berlin
- Immobilien-Real Estate: Mister Ferreira/Lissabon
- Jugend- und Ausbildungsverbände aus der Region und dem europäischen Ausland
- Beteiligte Kommunen und Wirtschaftsverbände
- Vorhandenes Realisierung Konzept inkl. technisch-wirtschaftlichem Know how.
- Aufgrund der zu erwartenden zunehmenden Waldbrandgefahren, der Immobilien- und Landflucht-Krise wird das Vorhaben auf großes Interesse bei lokalen und regionalen Politikern stoßen.
- Manpower: 2 qualifizierte Arbeitskräfte (Tendenz steigend);
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Arbeitsgebiete: Forstwirtschaft, Projektmanagement, Städtebau, Architektur, Landschaftsbau, Solarenergie.
Cpyright 2020- Dipl.- Ing. Jürgen Schmidt - 14059 Berlin, Christstraße 32 A - Tel.: +49 30 60401600








